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Brustkrebs-Risiko
Brustkrebs ist eine Erkrankung, die bei Frauen unter 18 Jahren praktisch nicht vorkommt, zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr selten ist und an Häufigkeit ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich zunimmt. Diese altersabhängige negative Risikoentwicklung sollte Sie jedoch nicht schrecken. Denn gleichzeitig wachsen die Chancen, die Krebserkrankung mit Hilfe der Mammographie frühzeitig festzustellen. Mit steigendem Alter nimmt nämlich die Dichte der Brustdrüse ab, so daß
das Röntgenbild in der Regel transparenter und besser beurteilbar wird. Dem erhöhten Erkrankungsrisiko stehen mithin eine bessere Diagnostizierbarkeit und entsprechend bessere Heilungsmöglichkeiten gegenüber.
Langjährige Studien haben gezeigt, daß Frauen ein unterschiedlich hohes Brustkrebs-Risiko besitzen. Besonders gefährdet sind Frauen, die bereits einmal an Brustkrebs erkrankt waren und solche, deren Mütter und/oder Schwestern Brustkrebs in jungen Jahren (unter 50 Jahren) bekommen haben.
Das Brustkrebs-Risiko ist nach gesicherter medizinischer Erkenntnis mäßig erhöht bei Frauen, bei denen durch Gewebeentnahme ein Krebsvorstadium festgestellt wurde.
Zudem wird in der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion ein gering erhöhtes Brustkrebsrisiko angenommen bei Frauen
ohne Kinder
die ihre Kinder nicht gestillt haben
mit Beginn der Regelblutung im frühen Alter
mit Regelblutungen bis ins hohe Alter hinein
mit starkem Übergewicht
mit auffälligem Drüsengewebe im Mammogramm
mit erhöhtem Alkohol- und Nikotingenuß.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
BI-RADS Klassifikation
Brust-Diagnostik
Brustkrebs Diagnose ohne Schrecken
Brustkrebs-Risiko
Kurative Mammographie (Mammographie bei Krebsverdacht)
Mamma-MRT (Kernspintomographie)
Mammographie
Mammographie als Vorsorgeuntersuchung
Sonographie (Ultraschall)
Unsere Informatiosbroschüre zum Thema: »Brust-Diagnostik«
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