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Strahlentherapie bei gutartigen schmerzhaften
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Die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung niedrig dosierter Röntgenstrahlen ist in der Vergangenheit immer wieder festgestellt und nachgewiesen worden. Die Zahlen der Studien sprechen für sich: Über völlige Schmerzfreiheit oder eine wesentliche Verbesserung ihres Zustandes nach einer Therapie mit niedrig dosierten Strahlen berichteten
82% der Patienten mit Schmerzen im Schulterweichteil-Bereich
80% der Patienten mit Schmerzen im Ellenbogen- bzw. Unterarm-Bereich
64% der Patienten mit Kniearthrose
97% der Patienten mit Fersensporn
60% der Patienten mit Schulterarthrose
86% der Patienten mit Hüftarthrose
50% der Patienten mit Daumenarthrose.
Bei allen Patienten waren im Vorfeld die »konventionellen« Therapieverfahren ohne Erfolg angewandt worden.
Zu der hier beschriebenen Strahlentherapie überweist Sie in der Regel der behandelnde Orthopäde, Chirurg oder Allgemeinmediziner. Dabei kommt es darauf an, mit der Therapie möglichst frühzeitig zu beginnen: nämlich sobald absehbar ist, dass die anderen Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg haben. Auf jeden Fall sollte die Strahlentherapie eingesetzt werden, bevor über Umschulungen oder Berentungen entschieden wird.
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| Behandlung mit einem Linearbeschleuniger. |
Das vorgestellte Behandlungsverfahren ist für den Patienten nicht belastend, die Risiken sind äußerst gering. Akute oder chronische Reaktionen sind bisher nicht beobachtet worden. Ein Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit niedrig dosierten Strahlen und einer späteren Krebserkrankung ist medizinisch nicht nachgewiesen und kann jedenfalls bei Patienten jenseits des 40. Lebensjahres praktisch ausgeschlossen werden.
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Die Therapie mit niedrig dosierten Strahlen erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 3 Wochen. Insgesamt finden 6 Bestrahlungssitzungen statt, die jeweils eine Minute dauern. Bestehen danach noch Restbeschwerden, wird die Therapie nach 68 Wochen wiederholt.
Im Laufe der Behandlung kommt es oftmals kurzfristig zu einer Schmerzintensivierung, die allerdings als positives Zeichen zu werten ist. Denn meist schließt sich hieran sofort eine spürbare Besserung an, die bis hin zur völligen Schmerzfreiheit gehen kann.
Mit dem Rückgang der Schmerzen ist in der Regel auch ein deutlicher Rückgang der Bewegungseinschränkungen verbunden; nicht selten lässt sich sogar die volle Funktionsfähigkeit wiederherstellen.