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Positronenemissionstomographie (PET)
Durch die hohe Sensitivität, mit der sich diese Vorgänge im molekularen Bereich aufzeichnen und insbesondere nach Quantität auswerten lassen, wird die Unterscheidung zwischen gesundem und krankem (beziehungsweise bösartigem) Gewebe ermöglicht. Um die Bilder von den Abläufen im Körperinneren den beteiligten Organen örtlich millimetergenau zuordnen zu können, sind die Positronen-Emissions- Tomographen (PET) modernster Bauart mit einem Computer-Tomographen (CT) in Mehrzeilentechnik kombiniert. Jüngste Untersuchungen belegen, dass die Kombination aus PET und CT gegenüber der alleinigen Diagnostik mittels PET die Aussagekraft hinsichtlich bösartiger Veränderungen im Bereich des gesamten Körpers deutlich erhöht. Zudem wird aufgrund einer neuartigen Kristalltechnik die Untersuchungsdauer gegenüber PET-Geräten der vorherigen Generation um die Hälfte auf ca. 30 Minuten für die Ganzkörperuntersuchung reduziert. Neben der Früherkennung ist die Durchführung einer PET/ CT-Untersuchung insbesondere in der Verlaufskontrolle und der Nachsorge der meisten Krebserkrankungen angezeigt. Die überwiegende Anzahl dieser Untersuchungen wird unter Verabreichung von Flour-18-Desoxyglukose (F18-FDG) durchgeführt; für die Untersuchung der Prostata steht seit kurzem als neue Substanz F18-Flourmethylcholin zur Verfügung. Darüber hinaus kann die PET/CT bei speziellen Fragestellungen in Bezug auf Erkrankungen des Herzens und des Nervensystems zum Einsatz kommen. Nach intravenöser Injektion des Radiopharmacons folgt eine ca. einstündige Ruhephase, in der sich die Substanz im Körper verteilen kann bzw. „verstoffwechselt“ werden soll. In dieser Phase ist vollständige Ruhe erforderlich. Hieran schließt sich eine ca. 30-minütige Untersuchung des gesamten Körpers an. Unmittelbar danach findet die Auswertung der aufgezeigchneten Signale statt, so dass in den allermeisten Fällen das Untersuchungsergebnis direkt anschließend zwischen dem Patienten und dem die PET/CT durchführenden Arzt besprochen und auch sofort dem weiterbehandelnden Arzt zur Verfügung gestellt werden kann. PET/CT-Untersuchungen werden am RNR-Standort Leverkusen angeboten. Unsere Informationsbroschüre zu diesem Thema:
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