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Skelettszintigraphie


Skelettszintigraphie
Unauffällige Szintigraphie des Ganzkörperskeletts.
 

Die Skelettszintigraphie (Knochenszintigraphie) macht sich den Umstand zunutze, daß die knöchernen Skelettbestandteile sowohl einem intensiven Stoffwechsel als auch einem dauernden Umbau unterliegen. Dies hat seine Ursache u.a. in der Funktion des Skeletts als Stützorgan des gesamten Körpers und seiner entsprechend ausgeprägten Beanspruchung.

Zur bildhaften Darstellung des Skelettsystems bzw. des Knochenstoffwechsels verwendet die nuklearmedizinische Diagnostik Verbindungen aus Technetium-99m und Phosphat. Da Phosphat ein wesentlicher Bestandteil des Knochens ist, lagert sich diese Verbindung nach ihrer Injektion bevorzugt in den knöchernen Skelettanteilen ein. Die von ihr ausgesandte Gamma-Strahlung kann von einer Gamma-Kamera aufgezeichnet werden. Auf diese Weise läßt sich das gesamte Skelettsystem abbilden. Aufzeichnungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Untersuchung erlauben weitere bedeutsame diagnostische Aussagen.
Außerdem sind Regionalaufnahmen mit vergrößerter Darstellung spezieller Skelett- oder Gelenkanteile möglich. Sie liefern Hinweise auf verletzungsbedingte Knochenveränderungen sowie auf entzündliche bzw. chronisch entzündliche (rheumatische) Veränderungen. Insbesondere erlauben Regionalaufnahmen sehr genaue Aussagen über das Vorliegen von Knochentumoren, wobei für eine zuverlässige Beurteilung der Gut- oder Bösartigkeit in der Regel noch weitere Faktoren herangezogen werden müssen.

Intravenöse Injektion von 680 MBq 99m-Technetium MBq (die Dosis ist altersabhängig). Je nach Durchführung Aufnahmen von ca. 5 bis 10 Min. Dauer während und 10 Min. nach der Injektion. Danach ca. 3 Stunden Pause. Dann erneut Aufnahmen über ca. 45 Min.

 

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