zurueckRadiologisches Netzwerk Rheinland - Informationen

 

 

Radiostrontiumtherapie


Die Therapie mit 89-Strontium-Chlorid wird bei schmerzhaften, disseminierten Knochenmetastasen (z. B. bei Prostata-/Brustkrebs) durchgeführt. Das Radiopharmakon wird in eine Armvene injiziert. In etwa 70 % der Fälle wird 1 bis 3 Wochen nach der Injektion eine Besserung der Schmerzsymptomatik erreicht, eine Verlängerung der Lebenszeit ist jedoch nicht möglich. Vor der Behandlung muß eine Skelettszintigraphie zum Nachweis einer diffusen Knochenmetastasierung erfolgen und es muß ein aktuelles Blutbild vorliegen. Kalziumpräparate sollten 2 Wochen vor der Injektion abgesetzt werden. Nach der Injektion kann es in den ersten 2 Tagen zu einer überschießenden Schmerzreaktion kommen. Außerdem sind Blutbildveränderungen möglich (Absinken der Leukozyten und Thrombozyten).

 

Fenster schließennach obennach oben