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Radiosynoviorthese – Das Prinzip


Die Ursache für die schmerzhafte Bewegungseinschränkung von Gelenken bei den o.g. Erkrankungen ist die Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialitis). Hierdurch kann es zu ausgeprägten Wucherungen der Gelenkschleimhaut mit nachfolgenden Zerstörungen von Knochen und Knorpel bzw. Bindegewebe kommen.
Durch die Injektion radioaktiver Substanzen wie Yttrium-90 (Kniegelenk), Rhenium-186 (Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Hüft- und Sprunggelenke) sowie Erbium-169 (Finger- und Zehengelenke) werden diese Wucherungen der Gelenkschleimhäute zurückgebildet. Durch die Rückbildung der Schleimhautwucherungen wird über die Ausschaltung von Nervenendigungen sowohl der Schmerz gemindert bzw. beseitigt als auch die Funktion des Gelenkes verbessert. Zudem soll die Neigung zur Bildung von Gelenkergüssen beseitigt werden.
Dieser Therapieeffekt kann bis zur vollständigen Ausbildung 4–6 Monate benötigen. Häufig tritt eine deutliche Besserung jedoch schon nach wenigen Tagen bzw. wenigen Wochen ein.

Weitere Informationen zu diesem Thema:
Radiosynoviorthese - Allgemeines
Radiosynoviorthese - Prinzip
Radiosynoviorthese - Untersuchungsablauf

 

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