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Radiosynoviorthese Die Untersuchung
Nach Desinfektion und örtlicher Betäubung wird das betroffene Gelenk mit einer sehr dünnen Nadel punktiert. Anschließend wird je nach Gelenk die entsprechende radioaktive Substanz in einer Menge von wenigen Tropfen in das Gelenk gespritzt. Im Falle großer Körpergelenke, wie z. B. Knie- oder
Schultergelenk wird zusätzlich mit einer cortisonhaltigen Lösung nachgespült. Anschließend wird das betroffene Gelenk für zwei Tage ruhiggestellt.
Im Falle der Radiosynoviorthese im Bereich der Kniegelenke wird dem Patienten zusätzlich ein Rezept über Heparin ausgestellt, das für eine Woche zu Hause unter die Haut gespritzt werden muß, damit keine Thrombose auftritt.
Um sicher zu sein, daß die radioaktive Substanz vollständig und sicher in die Gelenkhöhle gespritzt wird, erfolgt die Therapie unter Röntgenkontrolle bzw. Durchleuchtung. Im Falle der großen Körpergelenke wird zusätzlich vorher Kontrastmittel in das Gelenk gespritzt.In den ersten Tagen nach der Behandlung kann es zu einer vorübergehenden Zunahme der Beschwerden kommen. Dieser Umstand ist durch Kühlung des Gelenkes zu lindern bzw. zu beheben.
Die Durchführung der Radiosynoviorthese selber dauert nur wenige Minuten, einschließlich der Ruhigstellung des betreffenden Gelenkes bzw. der betreffenden Extremität durch einen Verband bzw. eine Schiene.
Anschließend darf das betroffene Gelenk 2 bis 3 Tage nicht belastet werden, sondern wird völlig ruhig gestellt. Eine weitere Woche nach dieser völligen Ruhigstellung muß das Gelenk geschont werden.
Sofern die Hüft- bzw. Knie- oder Fußgelenke betroffen sind wird dem Patienten für die Zeit der völligen Ruhigstellung eine Thromboseprophylaxe mit Heparin verordnet.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Radiosynoviorthese - Allgemeines
Radiosynoviorthese - Prinzip
Radiosynoviorthese - Untersuchungsablauf
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