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Strahlentherapie – Bestrahlungen


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Unser 10-minütiges Video gibt Ihnen viele nützliche Informationen rund um die Strahlentherapie.
Zum Betrachten des Films klicken Sie bitte in obenstehendes Bild.

Der Teilungsprozeß der Zellen wird durch eine Reihe biochemischer Vorgänge ermöglicht und findet in mehreren Phasen statt. Letzteres ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil die Strahlen in den verschiedenen Phasen der Zellteilung von unterschiedlich großer Wirkung sind. Um die Tumorzelle nicht nur zu schwächen, sondern vollständig zu zerstören, kommt es darauf an, den Zeitpunkt zu treffen, zu dem die Zelle für die Strahleneinwirkung am empfänglichsten ist.
Diesen Zeitpunkt, der zudem bei den verschiedenen Zellarten unterschiedlich ist, kann niemand genau vorhersagen. Wenn man das Tumorgewebe jedoch über einen längeren Zeitraum – zum Beispiel über 40 Einzelsitzungen hinweg – bestrahlt, ist davon auszugehen, daß alle Zellen diesen Teilungszyklus einmal durchlaufen haben und somit systematisch zerstört werden können. Würde hingegen die Gesamtdosis in einer einzigen Sitzung verabreicht, könnte man trotz der hohen Konzentration nur denjenigen Teil der Tumorzellen vernichten, der zu diesem Zeitpunkt für die Bestrahlung empfänglich ist. Außerdem wäre dieses Vorgehen mit einer erhöhten Belastung für das gesunde Gewebe verbunden, was sich gut an einem Beispiel aus dem täglichen Leben verdeutlichen läßt: Würden Sie sich zwei Stunden hintereinander unter einem Solarium besonnen lassen, so könnten Sie mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, daß Ihre Haut schweren Schaden nimmt. Verteilen Sie die gleiche UV-Dosis jedoch auf 15minütige Einzelbestrahlungen, so werden Sie allmählich eine »gesunde Bräune« annehmen.

Bestrahlungsrechner    

Der Bestrahlungsrechner ist mit benachbarten Standorten vernetzt. So können die Bestrahlungsparameter bei einem Ausfall des Bestrahlungsgerätes weitergeleitet werden.

Kontinuität
Besonders wichtig für den Erfolg der Therapie ist es, daß die Einzelsitzungen in ununterbrochener Regelmäßigkeit durchgeführt werden, das heißt konkret: an mindestens fünf, manchmal sogar an sechs Tagen pro Woche. Jede größere Behandlungspause würde den bereits geschwächten Tumorzellen die Möglichkeit geben, ihr Reparatursystem zu aktivieren und sich dadurch zu regenerieren. Die bereits auf die Zellen abgegebene Bestrahlung wäre in diesem Fall nutzlos gewesen, weil die verbliebenen teilungsfähigen Zellen erneut das Wachstum des Tumors auslösen können. Wir verstehen es deshalb als große Verantwortung, die Kontinuität der Therapie sicherzustellen, und halten unsere RNR-Standorte und unsere Teams das ganze Jahr über an 6 Tagen in der Woche für Sie einsatzbereit.
Unser Verbund strahlentherapeutischer Behandlungsstätten stellt darüber hinaus die Behandlung bei Engpässen sicher, die zum Beispiel durch den Ausfall des für die Behandlung unverzichtbaren Computersystems oder durch einen Gerätedefekt entstehen können. Die einzelnen Bestrahlungsgeräte sind für diesen Fall über ein Rechnersystem vernetzt, damit Ihre individuellen Daten im Bedarfsfall auch an Ausweichgeräte weitergegeben werden können. So haben Sie und auch wir die Sicherheit, dass Sie bei einer erforderlichen „Umleitung“ exakt die gleiche computergesteuerte Behandlung erfahren wie an Ihrem regulären Bestrahlungsort.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema:
Strahlentherapie - Allgemeines
Strahlentherapie - Grundlagen
Strahlentherapie - Ablauf
Strahlentherapie - Wirkung
Während der Strahlentherapie
Strahlentherapie - Begleiterscheinungen
Tumore
Bestrahlung
Chirurgische Eingriffe
Chemotherapie
Alternative Therapien
Onkologie

Unsere Informatiosbroschüre zum Thema:
»Moderne Strahlentherapie«

 

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