zurueckRadiologisches Netzwerk Rheinland - Informationen

 

 

Chemotherapie


Die medikamentöse Therapie oder Chemotherapie zählt bereits seit den siebziger Jahren zu den Standardbehandlungsformen der Onkologie. Dabei kommen verschiedene pharmazeutische Substanzen, sogenannte Zytostatika, zum Einsatz, welche die Fähigkeit besitzen, die Teilungsfähigkeit der veränderten Zellen zu hemmen oder diese abzutöten.
Zytostatika werden in der Regel in die Vene injiziert und erreichen dadurch mit ihren Wirkstoffen alle Organsysteme des menschlichen Körpers. Wegen dieser auch systemisch genannten Wirkung kommt die Chemotherapie insbesondere dann zur Anwendung, wenn die Art des Tumors zur schnellen Bildung von Metastasen in anderen Körperteilen neigt oder bereits der Verdacht des Vorliegens solcher Metastasen besteht. Bei manchen Krebsarten, wie zum Beispiel Hodenkrebs oder Lymphdrüsenkrebs, wird die Chemotherapie auch als primäre oder die Operation ergänzende Tumorbehandlung eingesetzt. Aufgrund ihrer zahlreichen Nebenwirkungen stellt die Behandlung jedoch einen erheblichen Eingriff in das Leben des Patienten dar und erfordert deshalb eine strenge Indikationsstellung.
Für Brustkrebspatientinnen sowie für Patienten mit Prostatakrebs besteht heute unter bestimmten Voraussetzungen auch die Möglichkeit der Hormontherapie, da diese Tumoren oft hormonabhängig sind. So besteht die Chance, mit Hormonen und Antihormonen das Wachstum des Tumors zu beeinflussen und die Entstehung von Metastasen zu verhindern bzw. deren Rückgang zu erreichen.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema:
Strahlentherapie - Allgemeines
Strahlentherapie - Grundlagen
Strahlentherapie - Ablauf
Strahlentherapie - Wirkung
Während der Strahlentherapie
Strahlentherapie - Begleiterscheinungen
Tumore
Bestrahlung
Chirurgische Eingriffe
Chemotherapie
Alternative Therapien
Onkologie

Unsere Informatiosbroschüre zum Thema:
»Moderne Strahlentherapie«

 

Fenster schließennach obennach oben