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RADIOLOGISCHES NETZWERK RHEINLAND GBR (RNR) überörtliche ärztliche Berufsausübungsgemeinschaft
Opladen Remigius-Ärztehaus eingeweihtvon Roman Zilles, Rheinische Post 30.04.2009 Noch ist der Krankenhaus-Erweiterungsbau An St. Remigius eine Baustelle. Das hielt die Verantwortlichen gestern aber nicht davon ab, ihn zu einzuweihen. Vollständig bezogen sein wird das Ärztehaus wohl erst im Juli.
Opladen Pünktlich um 14 Uhr war Schichtwechsel: Männer, die anhand ihres Äußeren unschwer als Bauarbeiter zu identifizieren waren, zog es hinaus aus dem geschwungenem Neubau mit Glasfassade, während gut 80 feierlich gekleidete Gäste in die entgegengesetzte Richtung pilgerten. Mehr Leben als gestern herrschte bislang noch nicht im Erweiterungsbau des Remigius-Krankenhauses. Der wird künftig Klinik-Betten sowie ein Ärztehaus beherbergen. Gestern wurde das Gebäude eingeweiht, gesegnet und mit großen Worten bedacht: Ein Wahrzeichen "qualitätsbewusster Baukultur" nannte es Oberbürgermeister Ernst Küchler, und Pfarrer Heinz-Peter Teller sieht in ihm "Blickfang und Hoffnungszeichen für Opladen". Worte, die vor allem dem gastgebenden Geschäftsführer Hans Hötte schmeichelten. Wichtiger als das ausgeschüttete Lob dürfte ihm aber gewesen sein, dass die angebotenen Flächen im Ärztehaus längst schon vermietet sind. Die Liste der Ärzte Im Unter- und Erdgeschoss siedelt sich Radiologe Dr. Wilfried Leßmann an. Ebenfalls ins Erdgeschoss ziehen ein Sanitätshaus (von den Unternehmen OrthoLev und Recara) sowie Uwe Beenen (der auch weiter die Hubertus-Apotheke betreibt) und seine Remigius-Apotheke ein. In der ersten Etage werden Ursula Kothes eine Hals-Nasen-Ohren-Praxis sowie Dr. Brigitte Brand und Dr. Jürgen Brand eine hausärztlich-internistische und orthopädische Praxis eröffnen. Das zweite Obergeschoss bleibt der Gemeinnützigen Dialyse-Gesellschaft (neun Plätze) vorbehalten, Im dritten Stock werden Dr. Wilhelm Schmiegelow mit einer Niederlassung des Pathologischen Instituts (Hauptsitz: Solingen), der Kinderarzt Dr. Peter Gelshäuser und der Verein für Gesundheitssport Quartier beziehen. In der vierten Etage wird ein Seminar- und Veranstaltungsraum eingerichtet. 40 Betten mehr Räumlich getrennt durch das Treppenhaus wird in der anderen Hälfte des Erweiterungsbaus eine Pflege-Station mit 90 Betten aufgebaut. Weil in anderen Bereichen des Krankenhauses 50 Betten abgebaut werden (Patientenzimmer werden in Operations- oder Behandlungsräume umgewandelt) stockt das Remigius seine Bettenkapazität unterm Strich um 40 auf insgesamt 270 Betten auf. Allerdings ist das alles noch Zukunftmusik. Denn der Erweiterungsbau hat Verspätung: Weil Zulieferer Teilzeit-Arbeit ausgerufen haben, fehlten zeitweise Bau-Teile und verzögert sich die Fertigstellung. Statt Anfang April werden die neuen Mieter daher erst im Verlauf von Mai, Juni und Juli einziehen. Ab heute werden also zunächst einmal die Bauarbeiter wiederkommen. http://www.rp-online.de/public/article/leverkusen/702716/Remigius-Aerztehaus-eingeweiht.html Copyright 2009 Rheinische Post.
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